japanische geeks haben angekündigt, die regelmäßig stattfindenden roborterwettkämpfe ‘robo-one’ in’s weltall zu bringen.

anvisierter termin für den start eines kleinen satelliten mit mehreren kleinen robotern an bord ist der 10. oktober 2010. dann sollen die ferngesteuerten und in japan sehr beliebten maschinchen schwerelos gegeneinander antreten, so let’s rock!.
via ns technology
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media art
die paranoiker und ad-freaks haben auf solch eine seriöse nachricht schon seit langem gewartet: wie die analysten von emarketer in einer prognose berichten, sollen die ausgaben für die erforschung und nutzung von schlafreklame bis zum jahr 2020 auf 3,3 milliarden dollar ansteigen. vor allem große firmen wie coca cola und nike seien an einer solchen entwicklung interessiert. einem sogenannten professor ivan nydea, ‘chief scientist’ von ‘in-sleep’ zufolge, seien sogar bereits erste erfolge bei der übermittlung von werbenachrichten in den rem-phasen zu verzeichnen.

der nächste gesponserte traum könnte dann wohl in etwa so aussehen:
You are flying over your old primary school when you decide to touch down to say hello to a poodle-like dog that reminds you of the taxi driver you met yesterday. As you begin talking, the earth becomes a quagmire of quicksand and you can’t move quickly enough to flee the impending death that approaches. Suddenly, like uncovered treasure, you spy a shiny metallic object to your left. It is a fresh can of Coca Cola’s new “Uncal” diet soda. You drink the elixir and bound to the safety of your classroom, dressed only in a Speedo “DayGlo” swimsuit and a pair of Nike “AstroBounce” sneakers.
Then you wake up.
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ich habe es geschafft – meine mündliche prüfung in medienwissenschaft ist hervorragend gelaufen!

thematisch ging es bei der prüfung um die diskursanalyse foucaults und den kulturbegriff der cultural studies und um ein bißchen zu teilen, stelle ich hier ein paar visualisierungen von klassikern, die meine gedanken geordnet haben zur verfügung:
stuart hall: cultural studies: zwei paradigmen
stuart hall: kodieren/dekodieren
theodor w. adorno: resumé über die kulturindustrie
john fiske: neither the text, nor the audience
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me
media sciences
so langsam checken die deutschen (in den usa) wie virales marketing funktioniert:

drei clips von vw (‘unpimp your ride, helga!’) wurden innerhalb eines monats zusammen über 3,3 millionen mal auf der video-plattform youtube.com angeschaut.
zu recht, denn die werbeclips beeindrucken durch eine semiotische portion aus mtv, streetcredibility und dr evil.
via futurelab’s blog
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viral marketing
youtube
der französische net artist christophe brune, der vor ein paar jahren durch sein google adword-happening bekannt wurde, hat vor kurzem ein produkt fertiggestellt, das die globale nachrichtenlage ‘fühlbar’ macht.

hinter dem produktnamen wifi-sm verbirgt sich ein tragbarer elektroschocker, der sich an beinen oder händen befestigen lässt und so für maximale bewegungsfreiheit sorgt. dieser tragbare schocker ist mit einem pc via wLAN verbunden, der computer wiederum durchforstet rss-nachrichten-feeds nach schlagwörtern wie ‘tod’, ‘krieg’, ‘villepin’ und sendet bei jedem treffer den befehl an das mobile-device einen elektroschock duchzuführen.
auf die gefahr hin, dass ich am stück zu viele verschwundene interviews poste, präsentiere ich heute ein sehr unterhaltsames exemplar aus den 70er jahren:

das interview ist mit den britischen komikern von monty python und wurde im jahr 1975 im öffentlichen us-fernsehen gezeigt. zu diesem zeitpunkt war die gruppe mit ihrem flying circus in den usa besonders erfolgreich angesagt
nur weil ein techniker die aufnahme privat aufbewahrt hat, ist der clip, der nebenbei auch interessante einblicke in das pbs-fernsehen der 70er jahren liefert, verfügbar. leider endet das interview nach etwa 14 minuten abrupt, weil das originaltape vom selben techniker überspielt wurde.
via boing boing
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video
youtube
die martial arts ikone bruce lee ist auf einer der aus dem boden sprießenden video-plattformen aufgetaucht!
in dem kurz vor seinem tod aufgezeichneten interview philosophiert er über das leben und seine kunst, vor allem aber gestikuliert er filmreif!
... be the water, my friend!
via