interessante, kontroverse und experimentelle inhalte bietet 56k bastard tv, das sich selbst als eine ‘kreuzung aus fernseh- und webprojekt’ versteht.

wie bei einem normalen fernseher laufen auf unterschiedlichen kanälen verschiedene ‘sendungen’ – von low-budget telenovelas über flashiges internet-informations-rauschen hin zu narrativen formen.
leider wird das projekt – im gegensatz zum fernsehen – anscheinend nicht allzu häufig aktualisiert, allerdings trösten die lohnenswerten inhalte darüber hinweg.

filed under: netart
tv

raflesia.de ist wieder online. nach viel zu langer zeit ohne neuerungen präsentiert sich die seite nun im neuen design und ich denke sie ist sehr stylisch geworden. vor allem podcast und textpattern als cms sorgen für dynamische inhalte, aber schaut selber!
filed under: me
music
webdesign

die erfindung ist so simpel wie genial: der in italien lebende juan ospina hat per flash eine web-applikation entwickelt, die die erstellung kleiner (und auch längerer) animationen ermöglicht. flipbook umfasst auch eine galerie, in der sich die besten clips mit einem rating-system anschauen lassen.
filed under: animation
flash
software

ncwd, ein stylisches pdf-mag aus köln, download lohnt sich!
filed under: pdf-mag
streetart
style

telepolis, eines der ersten deutschen online-magazine, feiert heute sein zehnjähriges jubiläum.
mit dem medien- und kunsttheoretiker florian rötzer als chefredakteur sorgt das ‘magazin für netzkultur’ schon seit 1996 für interessante, manchmal etwas abwegige (9/11-conspiracy), aber irgendwie immer sympathische beiträge rund um internet, kultur, und politik.
herzlichen glückwunsch!
letztes jahr war ich zum ersten mal – zusammen mit sebastian – auf der ars electronica in linz und ziemlich geflasht von allem. jetzt hat mein momentaner lieblingsblog ‘we make money not art’ ein mini-interview mit dem entwickler eines kakerlaken-gesteuerten fahrzeuges durchgeführt und erstaunlicherweise die selbe frage wie wir damals gestellt – ‘warum eigentlich kakerlaken?’
uns hat er damals gesagt, dass einige japaner schon so ähnliche tiergesteuerten fahrzeuge gebaut hätten und dass er kakerlaken ‘irgendwie’ cool fände. wir dachten uns: aha, man muss also nicht immer den medienkunsttheoretischen background mitbringen um auf der ars electronica zu landen; einfach sachen weiterentwickeln, die andere schon gemacht haben, reicht mitunter aus…
im interview hat er dann aber etwas anderes – dem medium eher entsprechendes – gesagt:
“Everyone has some kind of understanding of roaches. Each one has a history, a reaction, comes with an opinion about roaches. So i was meaning to develop something funny about this past. Another reason why i got interested in roaches is that they are often used in connection with biomimetic robotics, for their networking capacities, to guide autonomous vehicles, etc. I wanted to put these abstractions of the cockroaches into hardware, to invert the biomimetic concept.”
filed under: ars electronica
media art

und es wird weiterhin frische dystopie produziert: als eine doku-fiction mit anleihen bei the second renaissance und big brother kommt der jetzt auf deutsch verfügbare flashfilm epic 2015 daher.
dabei wird das ganze szenario eines produktiven machtbegriffs à la Foucault auf ansprechende art herunterdekliniert – datenschützerzeigefinger inklusive, versteht sich. mein prädikat: unterhaltsam und intelligent, also unbedingt checken.
die originalversion kann man sich übrigends bei robin sloan anschauen. das ganze basiert auf überlegungen, was in der corporate-internet-welt demnächst möglicherweise anstehen könnte.
wer noch eine weitere portion paranoia hinsichtlich google konsumieren will, empfehle ich die ten google headlines you don’t want to read
filed under: flash
foucault
google