nam june paik

der videopionier mit dem schelmischen lächeln ist gestorben. der koreaner nam june paik hat videokunst geprägt und war mit seinen riesigen fernsehinstallationen und tv-familien dem zeitgeist immer ein paar jahrzehnte voraus.

der videopionier mit dem schelmischen lächeln ist gestorben. der koreaner nam june paik hat videokunst geprägt und war mit seinen riesigen fernsehinstallationen und tv-familien dem zeitgeist immer ein paar jahrzehnte voraus.
so, das grafische update ist soweit fertig, ich hoffe es gefällt!
momentan sind die links noch nicht soweit, aber bald sollten auch die in neuem gewand erscheinen!
für die freunde von künstlerischen und ambitionierten kurzfilmen, ist die internetseite der hamburger kurzfilm agentur ein interessanter weblink. dort kann man die dvd’s, die sonst nur auf festivals erhältlich sind, nämlich online kaufen… ich zumindest bin darüber sehr froh!
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über viele dinge kann man sich wundern, sich aber über google zu wundern wird aufgrund der allumfassenden aktivitäten des zukünftigen world-domination-konzerns aus kalifornien immer schwieriger.
trotzdem habe ich eine neue skurilität ausfindig gemacht: google-food. die wahrscheinlich 600 stunden pro woche arbeitenden mitarbeiter, werden nämlich mit sehr exquisiten speisen verköstigt, die auf dem google-campus kostenlos verteilt werden. diejenigen, die dann doch nur 500 stunden pro woche haben, nehmen sich die zeit, einen photoblog mit den jeweiligen mahlzeiten zu veröffentlichen. diese dekadenz schreit geradezu nach illegalem urlaub mit mundraub auf dem google-campus.
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nachdem in meinem bekannten- und familienkreis immer mehr menschen sich dazu entscheiden, ihre privaten fotos online zu stellen und mit dem rest der welt zu teilen, habe ich eine echt sinnvoll-absurde anwendung gefunden um dem durchaus positivem flickr-wahn etwas abzugewinnen:
loopy von dem japanischen ‘web-creative-team’ hotToast ist der erste screensaver, mit dem soziologen ihre feldforschung von zu hause aus betreiben können!
ich war für ein paar tage in paris und da durfte ein besuch im centre de georges pompidou natürlich nicht fehlen. die dada-ausstellung war der hammer, es ist beeindruckend zu sehen, was in der weimarer republik so alles los war und was für ästhetische fortschritte vorangetrieben wurden. so viel kreativität inspiriert.
amüsant fand ich dann, dass am ersten tag nach paris ich bei telepolis reinschaue und eine review der ausstellung (was ist kunst) und eine diskussion über den mit readymades verbundenen kunstbegriff geführt wurde. natürlich von florian rötzner, aber das hätte man sich ja auch denken können…
ja ja, der hype um podcasts flaut so langsam ab und die podcasts werden alltäglich und normales business. allerdings lässt es sich immer noch gut darüber lesen und schreiben. einen sehr anregenden artikel habe ich heute im magazin gegenwart gefunden.
die empfehlung für heute!
darauf hatte ich schon lange gewartet: die bbc hat einen – zwar kleinen aber feinen – teil ihres tv-archivs geöffnet und unter einer creative common-lizenz zur allgemeinen verwendung freigegeben. unter dem namen open news archive bieten sie von berichten über den tod elvis’ über den fall der mauer bis hin zu 9/11 alles mögliche an videomaterial.
sehr erfreulich und vorbildlich also, klasse, denk’ ich mir. aber jetzt die schlechte nachricht: die downloads sind nur für ip-adressen aus uk freigeschaltet, als ob man dem bären den honig vor die nase hielte um dann im letzten moment den topf wegzuziehen….. na toll
und als lächerlichen trost bieten sie dann eine “linkliste”:
http://www.bbc.co.uk/calc/radio1/commercial.shtml zu kommeziellen nachrichtenagenturen an, bei denen man – mit dem nötigen kleingeld – das material kaufen kann.
wann bitteschön kopiert unser fernsehen diesmal endlich die bbs richtig?
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